Die Wirtschaftskammer verzockt Geld
Geschrieben von Markus Rathmayr am 10. März 2009 | Abgelegt unter UBIT, Wirtschaft, Wirtschaftskammer
Wer kann sich noch an die hämische Kommentare so mancher schwarzer Funktionäre erinnern, als klar wurde der ÖGB mittels BAWAG die Millionen verspekuliert hatte.
Tja, nun hat es wohl auch die Wirtschaftskammer Wien erwischt. Darunter leiden auch alle Fachgruppen, wie z.B. die UBIT Wien. Wir können dort nämlich nicht über die Veranlagung der eigenen Rücklagen bestimmen, sondern sind dem schwarzen Diktat der Wirtschaftsakker unterworfen. Und der Rechnungsabschluss der UBIT Wien offenbart, dass von die Rücklagen, also die Beiträge der Mitglieder, um einiges geschrumpft sind. Jetzt könnte man meinen, dass im Jahr 2008 alle verloren haben und die Jahre davor ohnehin ziemlich fett ausgefallen sind. Wenn dem nur so wäre.
Zum einen sind die Gewinne der letzten (fetten) Jahre auch eher mager ausgefallen und lagen höchstens auf dem Niveau eines normalen Kapitalsparbuchs, und zum anderen ist es scho9n hinterfragenswert mit welcher Berechtigung hier Beiträge der Mitglieder von einer zentralen Stelle risikobehaftet angelegt werden. Die schwarze Führung der Wirtschaftskammer hat ganz offensichtlich sehr schlecht am Kapitalmarkt agiert, zum Leidwesen der fast 16.000 Mitglieder der ITler, UnternehmensberaterInnen und BuchhalterInnen in Wien.
Mag sein, dass die ÖVP-dominierte Kammerspitze das gerne sieht, dass die Grün regierte größte Fachgruppe Österreichs auf einmal um 50.000 EUR weniger hat. Die Mitglieder werden das wohl weniger gerne sehen…
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