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	<title>Kommentare zu: Warum die Gr&#252;nen ein WIR-Gef&#252;hl brauchen</title>
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	<description>Politik scharf formuliert</description>
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		<title>Von: Tom Schaffer</title>
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		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:28:11 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Auf dieser Meta-Ebene bedeutet das für mich bezogen auf das Selbstverständnis der “Neuen”, dass jede/r sich als Teil der Bewegung verstehen muss und nicht als von außen Mitmischende/r, der/die eigentlich eben nicht wirklich dazugehören will.&lt;/blockquote&gt;

Aber zu diesen Grundwerten bekennen sich die Leute doch per Aufnahmeansuchen. 

Ich kann jetzt nur für mich sprechen: Ich fühle mich als Grüner - also als Teil der Bewegung. 

Bleiben wir doch im Web 2.0 zum Beweis: Unter &quot;politische Richtung&quot; steht in meinem StudiVZ-Profil seit jeher &quot;grün&quot;. ;) Mein Blog kennst du ja - ich weiß nicht wie viele Plädoyers ich da schon für grüne Politik geschrieben habe. 

Ich weiß auch von vielen anderen Leuten (bzw von allen VorwählerInnen, die ich persönlich kenne), die nun quasi darum betteln müssen an der Erstellung der personalen Vertretung teilnehmen zu dürfen, dass sie die grünen Grundwerte super finden.

Ich will aber nicht in die Politik und ich will grundsätzlich unabhängig bleiben. Ich will nicht in eine Partei eintreten. Das hat für mich keinen Vorteil, keinen Sinn. Darum ist dieser Unterstützerstatus der mir trotzdem Partizipation ermöglich ja eigentlich eine so tolle Sache.

Gerade die Grünen, die zwar Partei sind aber sich doch als Bewegung begreifen, sollten diese Bewegung nicht dadurch bremsen, dass sie Sympathisanten vor Hürden stellen.

Vielleicht sind die meisten Leute da nicht unmittelbar bereit, sich auf die Straße zum Flyerverteilen zu stellen. Aber die Chance das sie euch jemals aktiv helfen kann man nur dadurch stärken, dass man ihnen nicht pausenlos vor die Füße gagst. 

Ja, ihr seid in Sachen Einigelung nicht so schlimm wie die anderen Parteien. Wissen wir.

Aber das was da momentan gezeigt wird ist andererseits für viele trotzdem nicht gut genug (und das schadet der grünen Bewegung). Und nicht in böser sondern in bester Absicht drängen einige diese Leute nun zu euch. Auf ihre Art wollen sie der Bewegung helfen. Nicht als Mitglied, nicht beim Flyerverteilen, sondern über eine Initiative huin zu mehr Offenheit, Transparenz und Kommunikation. 

Nutzt das doch BITTE um der Bewegung mehr Schwung zu verleihen, anstatt euch einzuigeln. Was mich am meisten zur Verzweiflung bringt ist, dass unter den Grünen so viele zu sein scheinen, die diese Chance einfach nicht sehen wollen. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es in dieser Partei so ängstliche und deshalb Status-bewahrende Menschen gibt. Ich hatte da ein viel positiveres Bild von euch, das ihr wirklich massiv enttäuscht habt.

Eine Bewegung kann man nicht sein, wenn man auf einen Mitgliedsstatus pocht und dann verweist, dass man eh besser als die verkalkten anderen ist, die seit Jahren jede Wahl verlieren. 

Eine Bewegung kann man nicht sein, wenn man begeisterte Menschen 2,5 Monate lang auf die Antwort warten lässt, ob man sie den mitmachen lassen will.

Gestern kam  auchdas Argument auf, dass die Grünen Partizipation auf allen Ebenen verlangen. Nur ein Kreuzerl bei der Listenerstellung zu machen, sei zu wenig.

Das mag gut sein. Und vielleicht werden die VorwählerInnen tatsächlich nie was anderes machen (unwahrscheinlich und für mich schon mal unzutreffend, aber ok). Aber wenn man tatsächlich mehr Partizipation will, dann kann man doch nicht ernsthaft hergehen und sagen: &quot;Dieser eine Schritt zu einer breiteren Teilnahme ist uns erstmal zu wenig und deshalb bleiben wir lieber beim schlechteren Status Quo&quot;.

Wenn man die Menschen zu etwas bewegen will, dann darf man es ihnen halt nicht gar so schwer machen, nur weil sie sich das halt etwas anders vorstellen, als die, die bisher mitgemacht haben...

Die Gegenargumente zu den Grünen Vorwahlen halten bei genauerer Betrachtung einfach allesamt nicht - zumindest nicht die, die offen vorgebracht werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auf dieser Meta-Ebene bedeutet das für mich bezogen auf das Selbstverständnis der “Neuen”, dass jede/r sich als Teil der Bewegung verstehen muss und nicht als von außen Mitmischende/r, der/die eigentlich eben nicht wirklich dazugehören will.</p></blockquote>
<p>Aber zu diesen Grundwerten bekennen sich die Leute doch per Aufnahmeansuchen. </p>
<p>Ich kann jetzt nur für mich sprechen: Ich fühle mich als Grüner &#8211; also als Teil der Bewegung. </p>
<p>Bleiben wir doch im Web 2.0 zum Beweis: Unter &#8220;politische Richtung&#8221; steht in meinem StudiVZ-Profil seit jeher &#8220;grün&#8221;. <img src='http://politikblog.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Mein Blog kennst du ja &#8211; ich weiß nicht wie viele Plädoyers ich da schon für grüne Politik geschrieben habe. </p>
<p>Ich weiß auch von vielen anderen Leuten (bzw von allen VorwählerInnen, die ich persönlich kenne), die nun quasi darum betteln müssen an der Erstellung der personalen Vertretung teilnehmen zu dürfen, dass sie die grünen Grundwerte super finden.</p>
<p>Ich will aber nicht in die Politik und ich will grundsätzlich unabhängig bleiben. Ich will nicht in eine Partei eintreten. Das hat für mich keinen Vorteil, keinen Sinn. Darum ist dieser Unterstützerstatus der mir trotzdem Partizipation ermöglich ja eigentlich eine so tolle Sache.</p>
<p>Gerade die Grünen, die zwar Partei sind aber sich doch als Bewegung begreifen, sollten diese Bewegung nicht dadurch bremsen, dass sie Sympathisanten vor Hürden stellen.</p>
<p>Vielleicht sind die meisten Leute da nicht unmittelbar bereit, sich auf die Straße zum Flyerverteilen zu stellen. Aber die Chance das sie euch jemals aktiv helfen kann man nur dadurch stärken, dass man ihnen nicht pausenlos vor die Füße gagst. </p>
<p>Ja, ihr seid in Sachen Einigelung nicht so schlimm wie die anderen Parteien. Wissen wir.</p>
<p>Aber das was da momentan gezeigt wird ist andererseits für viele trotzdem nicht gut genug (und das schadet der grünen Bewegung). Und nicht in böser sondern in bester Absicht drängen einige diese Leute nun zu euch. Auf ihre Art wollen sie der Bewegung helfen. Nicht als Mitglied, nicht beim Flyerverteilen, sondern über eine Initiative huin zu mehr Offenheit, Transparenz und Kommunikation. </p>
<p>Nutzt das doch BITTE um der Bewegung mehr Schwung zu verleihen, anstatt euch einzuigeln. Was mich am meisten zur Verzweiflung bringt ist, dass unter den Grünen so viele zu sein scheinen, die diese Chance einfach nicht sehen wollen. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es in dieser Partei so ängstliche und deshalb Status-bewahrende Menschen gibt. Ich hatte da ein viel positiveres Bild von euch, das ihr wirklich massiv enttäuscht habt.</p>
<p>Eine Bewegung kann man nicht sein, wenn man auf einen Mitgliedsstatus pocht und dann verweist, dass man eh besser als die verkalkten anderen ist, die seit Jahren jede Wahl verlieren. </p>
<p>Eine Bewegung kann man nicht sein, wenn man begeisterte Menschen 2,5 Monate lang auf die Antwort warten lässt, ob man sie den mitmachen lassen will.</p>
<p>Gestern kam  auchdas Argument auf, dass die Grünen Partizipation auf allen Ebenen verlangen. Nur ein Kreuzerl bei der Listenerstellung zu machen, sei zu wenig.</p>
<p>Das mag gut sein. Und vielleicht werden die VorwählerInnen tatsächlich nie was anderes machen (unwahrscheinlich und für mich schon mal unzutreffend, aber ok). Aber wenn man tatsächlich mehr Partizipation will, dann kann man doch nicht ernsthaft hergehen und sagen: &#8220;Dieser eine Schritt zu einer breiteren Teilnahme ist uns erstmal zu wenig und deshalb bleiben wir lieber beim schlechteren Status Quo&#8221;.</p>
<p>Wenn man die Menschen zu etwas bewegen will, dann darf man es ihnen halt nicht gar so schwer machen, nur weil sie sich das halt etwas anders vorstellen, als die, die bisher mitgemacht haben&#8230;</p>
<p>Die Gegenargumente zu den Grünen Vorwahlen halten bei genauerer Betrachtung einfach allesamt nicht &#8211; zumindest nicht die, die offen vorgebracht werden.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jürgen Koprax</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-53</link>
		<dc:creator>Jürgen Koprax</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 13:31:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus: Ich sehe das genauso wie du.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus: Ich sehe das genauso wie du.</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus Otti</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-52</link>
		<dc:creator>Markus Otti</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 11:29:30 +0000</pubDate>
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		<description>Zu Selbstverständnis, Abgrenzung:

Bei den letzten NR-Wahlen haben in Wien 134.096 Menschen grün gewählt. Innerhalb dieser Gruppe existiert ein Kerngruppe an Personen, die sich den grünen Idealen bedingungslos verpflichtet fühlt, das Programm der Grünen voll und ganz unterstützt, sich inhaltlich intensiv mit grünen Themen und Standpunkten auseinandersetzt. Diese Gruppe wiederum zerfällt in zwei Lager: die einen legen Wert auf eine &quot;klassische&quot; Parteimitgliedschaft, viele davon haben das Bedürfnis und die Zeit, sich sehr intensiv nicht nur in die inhaltliche Diskussion sondern auch in die konkrete Organisation einzubringen. Das seid &quot;Ihr&quot;. Die anderen können oder wollen (warum auch immer) - jedenfalls zunächst - sich nicht in die konkrete Organisation einbringen, sind aber genauso zur inhaltlichen Auseinandersetzung bereit. Mehr noch, diese findet ja bereits statt, nur eben &quot;privat&quot;, ohne Auswirkungen auf die Bewegung. Diese Gruppe sind &quot;Wir&quot;.

Ich leite daraus ab:
1. Beide Lager zusammen bilden die Basis der Grünen, weil in der Identifikation mit grünen Werten und in der Bereitschaft zur ernsthaften inhaltlichen Auseinandersetzung kein Unterschied besteht.
2. Ein Teil leistet (oft deutlich) mehr als der andere: Folgerichtig hat dieser &quot;harte Kern&quot; an klassischen Parteimitgliedern und FunktionärInnen auch die Deutungshoheit über das Statut und kann im Anlassfall durch das Organ Landesvorstand über Wohl und Wehe der anderen Gruppe entscheiden.
3. Der andere Teil ist ein permanenter Teil der Bewegung, mitnichten einer, der sich nur zu Wahlen zusammenrottet und sich dann wieder aus dem Staub macht. Die Idee - und das wird viel zu wenig kommuniziert - wäre schon, dass hier langfristig eine Plattform für den inhaltlichen (sprich: sachlichen und ideologischen) Diskurs geschaffen wird. Wahlen sollten da nur ein Anlass sein, das ganze in Bewegung zu bringen. Dass Demokratie nicht nur mitreden, sondern auch mitgestalten bedeutet, halte ich für selbstverständlich.
4. Für die Frage der Abgrenzung ergibt sich: Wir, die Grünen, sind Mitglieder und UnterstützerInnen; zu den VorwählerInnen existieren organisatorische Grenzen, ideologische oder sonstige inhaltliche nicht: hier werden durch die Bank dieselben Standpunkte genauso kontrovers wie auch unter den Mitgliedern vertreten. Wir befinden uns alle unter einem Dach, durch die Unterscheidung UnterstützerIn/Mitglied wird gewährleistet, dass es immer einen festen Kern der Bewegung gibt und sie nicht einfach im Ansturm der Massen untergehen kann.

@Markus: Wo siehst du die Lücken dieser Theorie?

Letztlich ist meiner Meinung nach nur eine, rein organisatorische Frage von entscheidender Bedeutung (und die ist selbstverständlich zu stellen, wenn man das Statut ernstnimmt): Wie kann der Landesvorstand sicher sein, dass tatsächlich alle unter einem Dach versammelt sind? 

Da man von vornherein nie Gewissheit haben kann, wie es um die Weltanschauung seiner Mitmenschen bestellt ist, sofern sie sich nicht schon im Grundlegenden unterscheidet (und das ist hier ganz offensichtlich nicht der Fall) muss man zum Schluss kommen: Die Vermutung streitet dafür, dass jede/r VorwählerIn Teil der Bewegung sein sowie ihr/sein Scherflein dazu beitragen will. Gibt es da Verdachtsmomente, dass dem nicht so sein könnte? Wenn das so ist, wäre es vielleicht sinnvoll, darüber zb in Form einer Liste zu informieren und das zur Diskussion zu stellen - damit Verschwörungstheorien und Ängste auf beiden Seiten sachlich und nüchtern ausgeräumt werden können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Selbstverständnis, Abgrenzung:</p>
<p>Bei den letzten NR-Wahlen haben in Wien 134.096 Menschen grün gewählt. Innerhalb dieser Gruppe existiert ein Kerngruppe an Personen, die sich den grünen Idealen bedingungslos verpflichtet fühlt, das Programm der Grünen voll und ganz unterstützt, sich inhaltlich intensiv mit grünen Themen und Standpunkten auseinandersetzt. Diese Gruppe wiederum zerfällt in zwei Lager: die einen legen Wert auf eine &#8220;klassische&#8221; Parteimitgliedschaft, viele davon haben das Bedürfnis und die Zeit, sich sehr intensiv nicht nur in die inhaltliche Diskussion sondern auch in die konkrete Organisation einzubringen. Das seid &#8220;Ihr&#8221;. Die anderen können oder wollen (warum auch immer) &#8211; jedenfalls zunächst &#8211; sich nicht in die konkrete Organisation einbringen, sind aber genauso zur inhaltlichen Auseinandersetzung bereit. Mehr noch, diese findet ja bereits statt, nur eben &#8220;privat&#8221;, ohne Auswirkungen auf die Bewegung. Diese Gruppe sind &#8220;Wir&#8221;.</p>
<p>Ich leite daraus ab:<br />
1. Beide Lager zusammen bilden die Basis der Grünen, weil in der Identifikation mit grünen Werten und in der Bereitschaft zur ernsthaften inhaltlichen Auseinandersetzung kein Unterschied besteht.<br />
2. Ein Teil leistet (oft deutlich) mehr als der andere: Folgerichtig hat dieser &#8220;harte Kern&#8221; an klassischen Parteimitgliedern und FunktionärInnen auch die Deutungshoheit über das Statut und kann im Anlassfall durch das Organ Landesvorstand über Wohl und Wehe der anderen Gruppe entscheiden.<br />
3. Der andere Teil ist ein permanenter Teil der Bewegung, mitnichten einer, der sich nur zu Wahlen zusammenrottet und sich dann wieder aus dem Staub macht. Die Idee &#8211; und das wird viel zu wenig kommuniziert &#8211; wäre schon, dass hier langfristig eine Plattform für den inhaltlichen (sprich: sachlichen und ideologischen) Diskurs geschaffen wird. Wahlen sollten da nur ein Anlass sein, das ganze in Bewegung zu bringen. Dass Demokratie nicht nur mitreden, sondern auch mitgestalten bedeutet, halte ich für selbstverständlich.<br />
4. Für die Frage der Abgrenzung ergibt sich: Wir, die Grünen, sind Mitglieder und UnterstützerInnen; zu den VorwählerInnen existieren organisatorische Grenzen, ideologische oder sonstige inhaltliche nicht: hier werden durch die Bank dieselben Standpunkte genauso kontrovers wie auch unter den Mitgliedern vertreten. Wir befinden uns alle unter einem Dach, durch die Unterscheidung UnterstützerIn/Mitglied wird gewährleistet, dass es immer einen festen Kern der Bewegung gibt und sie nicht einfach im Ansturm der Massen untergehen kann.</p>
<p>@Markus: Wo siehst du die Lücken dieser Theorie?</p>
<p>Letztlich ist meiner Meinung nach nur eine, rein organisatorische Frage von entscheidender Bedeutung (und die ist selbstverständlich zu stellen, wenn man das Statut ernstnimmt): Wie kann der Landesvorstand sicher sein, dass tatsächlich alle unter einem Dach versammelt sind? </p>
<p>Da man von vornherein nie Gewissheit haben kann, wie es um die Weltanschauung seiner Mitmenschen bestellt ist, sofern sie sich nicht schon im Grundlegenden unterscheidet (und das ist hier ganz offensichtlich nicht der Fall) muss man zum Schluss kommen: Die Vermutung streitet dafür, dass jede/r VorwählerIn Teil der Bewegung sein sowie ihr/sein Scherflein dazu beitragen will. Gibt es da Verdachtsmomente, dass dem nicht so sein könnte? Wenn das so ist, wäre es vielleicht sinnvoll, darüber zb in Form einer Liste zu informieren und das zur Diskussion zu stellen &#8211; damit Verschwörungstheorien und Ängste auf beiden Seiten sachlich und nüchtern ausgeräumt werden können.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Rathmayr</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-51</link>
		<dc:creator>Markus Rathmayr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 07:17:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Tom
Kein Denkfehler, sondern andere Ebene. Die Diskussion um die Basis einer Partei ist eine grundsätzliche, welche eben auf der Meta-Ebene zu führen ist. Die konkrete Ableitung ist dann ein zweiter Schritt. Auf dieser Meta-Ebene bedeutet das für mich bezogen auf das Selbstverständnis der &quot;Neuen&quot;, dass jede/r sich als Teil der Bewegung verstehen muss und nicht als von außen Mitmischende/r, der/die eigentlich eben nicht wirklich dazugehören will.

Die konkrete Übersetzung ist dann eine andere, nicht minder spannende Frage, die sich aber dann aus diesem Grundverständnis ergeben muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tom<br />
Kein Denkfehler, sondern andere Ebene. Die Diskussion um die Basis einer Partei ist eine grundsätzliche, welche eben auf der Meta-Ebene zu führen ist. Die konkrete Ableitung ist dann ein zweiter Schritt. Auf dieser Meta-Ebene bedeutet das für mich bezogen auf das Selbstverständnis der &#8220;Neuen&#8221;, dass jede/r sich als Teil der Bewegung verstehen muss und nicht als von außen Mitmischende/r, der/die eigentlich eben nicht wirklich dazugehören will.</p>
<p>Die konkrete Übersetzung ist dann eine andere, nicht minder spannende Frage, die sich aber dann aus diesem Grundverständnis ergeben muss.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom Schaffer</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-50</link>
		<dc:creator>Tom Schaffer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 20:47:28 +0000</pubDate>
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		<description>weil du beim letzten mal diesen punkt nicht beantwortet hast und deine unveränderte meinung heute abend im Kent leider nochmal ohne berücksichtigung dieses denkfehlers wiederholt hast:

der widerspruch deiner haltung ist für mich recht klar ersichtlich: du sprichst von ideologischen grundwerten einer bewegung in deinem posting die die abgrenzung da sind, aber du machst die grenzen in wahrheit an einem formalen mitgliedsstatus fest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>weil du beim letzten mal diesen punkt nicht beantwortet hast und deine unveränderte meinung heute abend im Kent leider nochmal ohne berücksichtigung dieses denkfehlers wiederholt hast:</p>
<p>der widerspruch deiner haltung ist für mich recht klar ersichtlich: du sprichst von ideologischen grundwerten einer bewegung in deinem posting die die abgrenzung da sind, aber du machst die grenzen in wahrheit an einem formalen mitgliedsstatus fest.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Rathmayr</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-47</link>
		<dc:creator>Markus Rathmayr</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 12:08:04 +0000</pubDate>
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		<description>@adi
Rat mal warum wir so lange für die Entscheidung brauchen. Diese Fragen sind nämlich gar nicht einfach zu beantworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@adi<br />
Rat mal warum wir so lange für die Entscheidung brauchen. Diese Fragen sind nämlich gar nicht einfach zu beantworten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Rathmayr</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-46</link>
		<dc:creator>Markus Rathmayr</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 12:06:30 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus Otti
Es geht um die Verbreiterung der Basis. Da müssen wir weiter viel Energie investieren, sonst kommen wir nocht mehr durch. Du hast das mit der Grauzone wirklich gut beschrieben, dem kann ich mich nur anschließen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus Otti<br />
Es geht um die Verbreiterung der Basis. Da müssen wir weiter viel Energie investieren, sonst kommen wir nocht mehr durch. Du hast das mit der Grauzone wirklich gut beschrieben, dem kann ich mich nur anschließen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: adi</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-43</link>
		<dc:creator>adi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 15:29:25 +0000</pubDate>
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		<description>solange nicht eindeutig klar ist, was die Grünen unter einem Unterstützer verstehen, lohnt es sich da gar nicht mitzudiskutieren.
Der eine von den Grünen sagt dies, und der andere wieder das. Und beide haben unterschiedliche Meinungen dazu.

Es wäre wünschenswert, wenn die Grünen mal zu einem Punkt kommen, und den Typ Unterstützer als auch den Typ Mitglied und sonstige Typen detailierter und genauer beschreibt: 
a) was ist zu tun
b) was darf man tun</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>solange nicht eindeutig klar ist, was die Grünen unter einem Unterstützer verstehen, lohnt es sich da gar nicht mitzudiskutieren.<br />
Der eine von den Grünen sagt dies, und der andere wieder das. Und beide haben unterschiedliche Meinungen dazu.</p>
<p>Es wäre wünschenswert, wenn die Grünen mal zu einem Punkt kommen, und den Typ Unterstützer als auch den Typ Mitglied und sonstige Typen detailierter und genauer beschreibt:<br />
a) was ist zu tun<br />
b) was darf man tun</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Otti</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-41</link>
		<dc:creator>Markus Otti</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 19:58:01 +0000</pubDate>
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		<description>@ Markus (zu nr 15)
Ich finde, dass ein Unterschied zwischen WählerInnen und UnterstützerInnen gemacht werden muss: Richtig finde ich auch, dass &quot;bloße&quot; WählerInnen nicht unbedingt zur Basis gehören - insofern finde ich es nachvollziehbar, wenn du da eine Abgrenzung haben willst. UnterstützerInnen stehen der Bewegung aber doch deutlich näher, wie hier in den Kommentaren ja schon anschaulich ausgeführt wird (aktive Tätigkeiten für die Grünen, förmliche Erklärung etc). Sie befinden sich in einer Grauzone zwischen WählerInnen und Vollmitgliedern; immerhin identifizieren sie sich mit der Bewegung doch sehr viel stärker als durchschnittliche WählerInnen (bzw sind erklärtermaßen dazu bereit). Die Basis zu verbreitern müßte doch ein Grundanliegen der Grünen sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Markus (zu nr 15)<br />
Ich finde, dass ein Unterschied zwischen WählerInnen und UnterstützerInnen gemacht werden muss: Richtig finde ich auch, dass &#8220;bloße&#8221; WählerInnen nicht unbedingt zur Basis gehören &#8211; insofern finde ich es nachvollziehbar, wenn du da eine Abgrenzung haben willst. UnterstützerInnen stehen der Bewegung aber doch deutlich näher, wie hier in den Kommentaren ja schon anschaulich ausgeführt wird (aktive Tätigkeiten für die Grünen, förmliche Erklärung etc). Sie befinden sich in einer Grauzone zwischen WählerInnen und Vollmitgliedern; immerhin identifizieren sie sich mit der Bewegung doch sehr viel stärker als durchschnittliche WählerInnen (bzw sind erklärtermaßen dazu bereit). Die Basis zu verbreitern müßte doch ein Grundanliegen der Grünen sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Georg Pichler</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/05/08/warum-die-grnen-ein-wir-gefhl-brauchen.html/comment-page-1#comment-40</link>
		<dc:creator>Georg Pichler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:34:56 +0000</pubDate>
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		<description>Die Entscheidung des absoluten Souveräns ist natürlich wichtig, aber warum sollen wir den Anteil davon, der an uns sehr interessiert ist, weitere Mitsprache verweigern? 

Und ich habe diese niemals verunglimpft, sondern finde eher, dass du das tust, wenn man deine Aussagen zur Trennung Basis/interessierte Wähler zwischen den Zeilen liest - &quot;Sie wählen uns zwar aber tun sonst nichts für uns&quot;. Obwohl das nicht stimmt. Speziell jene Leute die am Vorwahlprojekt interessiert sind, wirken - wie im letzten Kommentar beschrieben - durchaus auch für uns, auch wenn sie nicht flyern gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung des absoluten Souveräns ist natürlich wichtig, aber warum sollen wir den Anteil davon, der an uns sehr interessiert ist, weitere Mitsprache verweigern? </p>
<p>Und ich habe diese niemals verunglimpft, sondern finde eher, dass du das tust, wenn man deine Aussagen zur Trennung Basis/interessierte Wähler zwischen den Zeilen liest &#8211; &#8220;Sie wählen uns zwar aber tun sonst nichts für uns&#8221;. Obwohl das nicht stimmt. Speziell jene Leute die am Vorwahlprojekt interessiert sind, wirken &#8211; wie im letzten Kommentar beschrieben &#8211; durchaus auch für uns, auch wenn sie nicht flyern gehen.</p>
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