Die Grüne IT in der Wirtschaftskammer Wien stellt sich gegen den Überwachungsstaat

Geschrieben von Markus Rathmayr am 3. Juni 2009 | Abgelegt unter Politik, UBIT, Wirtschaft, Wirtschaftskammer

Die Grüne Obmannschaft bei den IT-lern (und UnternehmnesberaterInnenn und BuchalterInnen) in der Wirtschaftskammer in Wien zeigt, dass es auch eine sinnvolle Interessensvertretung geben kann, jenseits der gewohnt schwarzen Methoden, sich gegenseitig Pöstchen und Aufträge zuzuschantzen.

Grüne Politik in der Wirtschaftskammer bedeutet gegen den Überwachungsstaat auftreten. Die teils wild gewordenen Behörden fordern in bisher ungesehenem Ausmaß Verbindungsdaten an. Wir stellen unseren Mitgliedern Bertatung und Informationen zur Verfügung um Beurtteilen zu könne, ob das rechtens ist und welche Möglichkeiten sie haben diesen Zugriff zu verweigern.

Außerdem engagiert sich die grüne UBIT in Wien beim TOR-Projekt. Das Projekt heißt PrivaSec forte. Wir haben 2 eigene Server gekauft und betreiben diese auch. Dazu gibt es eigene USB-Sticks mit der gesamten benötigten Software drauf um anonym Surfen zu können, siehe auch Berichte bei heise.de, oder auf der futurezone)

Reaktion des schwarzen Wirtschaftsbundes: “Dürf’ma des überhaupt”. Sie konnten sich also nicht durchringen, dieses Projekt zu unterstützen. Gegenüber ihren Kollegen (und wenigen Kolleginnen) in den schwarz dominierten Bundesländern haben sie sogar damit gepralt da nicht mitgemacht zu haben. Bringt den eigenen Leuten ja weder Posten noch Aufträge.

Ein Kommentar zu “Die Grüne IT in der Wirtschaftskammer Wien stellt sich gegen den Überwachungsstaat”

  1. am 8. Juni 2009 um 13:27 1.Jürgen Koprax schrieb …

    Super Sache!

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