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	<title>politikblog.at &#187; Nahversorgung</title>
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	<description>Politik scharf formuliert</description>
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		<title>nahversorgen.at &#8211; wir machen Nahversorgung zum Thema</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/06/08/nahversorgenat-wir-machen-nahversorgung-zum-thema.html</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 12:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Rathmayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der 2. Bezirk]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vielen Monaten Arbeit geht nun endlich unsere (Grüne Leopoldstadt) Website zum Thema Nahversorgung www.nahversorgen.at online. Die Site dokumentiert, wei sich die beiden Geschäftsstraßen im 2. Bezirk im Laufe der Zeit verändern. Ursprünglich war der Gedanke zu dokumentieren welche negativen Auswirkungen der Bau des Einkaufszentrums beim Ernst-Happel-Stadion auf die gewachsenen Strukturen im Bezirk haben wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_58" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a href="http://www.nahversorgen.at"><img class="size-medium wp-image-58" title="nahversorgen.at" src="http://politikblog.at/wp-content/uploads/2009/06/nahversorgen-243x300.png" alt="Nahversorgen.at - Die politische Plattform zum Thema Nahversorung" width="243" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nahversorgen.at - Die politische Plattform zum Thema Nahversorung</p></div>
<p>Nach vielen Monaten Arbeit geht nun endlich unsere (Grüne Leopoldstadt) Website zum Thema Nahversorgung <a title="Nahversorgen.at" href="http://www.nahversorgen.at" target="_blank">www.nahversorgen.at</a> online. Die Site dokumentiert, wei sich die beiden Geschäftsstraßen im 2. Bezirk im Laufe der Zeit verändern. Ursprünglich war der Gedanke zu dokumentieren welche negativen Auswirkungen der Bau des Einkaufszentrums beim Ernst-Happel-Stadion auf die gewachsenen Strukturen im Bezirk haben wird. Die SPÖ soll hier nicht aus der Verantwortung entlassen werden. Denn sie war es, die mit massivem Drcuk z.B. auf die Umweltanwaltrschaft dafür gesorgt hat, dass dieses Projekt durchgedrückt wurde.</p>
<p>Nahversorgung fällt nichtr vom Himmel, sondern bedarf aktiver poltischer Maßnahmen. Der Markt versagt in diesem Bereich aufgrund der strukturellen Ugleichgewichte und externen Effekte. Nahversorgung ist eines der klassischen Beispiele für aktive gestaltenden Poltik auf der lokalen Ebene.Dafür gibt es gnaz konkrete politische Forderungen und einen Maßnahmen-Mix.</p>
<p>Ich freu mich schon weitere Straßen, Grätzl oder auch Märkte in Wien integrieren zu können!</p>
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		<title>Einkaufszentren sind keine Belebung der Innenstädte</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/04/27/einkaufszentren-sind-keine-belebung-der-innenstdte.html</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 08:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Rathmayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im heutigen Standard gibt es ein Interview mit dem Einkaufszentren-Betreiber Alexander Otto unter dem Titel &#8220;Wir lenken die Kaufkraft um&#8221;. weiter unten schreibt er dann auf die Frage ob die Einkaufszentren nicht die Totengräber der Nahversorgung in den Städten sind: &#8220;Zu Unrecht. Es entstehen Synergien zwischen Stadt und Handel. Wir lenken die Kaufkraft um, holen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Im heutigen <a href="http://derstandard.at/?id=1240549886398" target="_blank">Standard</a> gibt es ein Interview mit dem Einkaufszentren-Betreiber Alexander Otto unter dem Titel &#8220;Wir lenken die Kaufkraft um&#8221;. weiter unten schreibt er dann auf die Frage ob die Einkaufszentren nicht die Totengräber der Nahversorgung in den Städten sind:</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p>&#8220;Zu Unrecht. Es entstehen Synergien zwischen Stadt und Handel. Wir lenken die Kaufkraft um, holen aber zugleich viel aus dem Umfeld zurück in die Städte.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Speckgürtel sind voll von EKZs oder Fachmarktzentren, der Markt derzeit wohl gesättigt, also gehen die EKZ-Betreiber auf die Innenstädte los. In Wien haben sie mit der SPÖ ja einen mächtigen Verbündeten. Der erste Gedanke könnte sein, passt schon, das könnte die Nahversorgung beleben. Aber Vorsicht!!! Nahversorgung ist mehr &#8211; und die Konzeption des EKZ an sich widerspricht einigen Grundprinzipien einer funktionierenden und vor allem flächendeckenden Nahversorgung.</p>
<h3 style="text-align: left;">EKZ sind Immobilienprojekte und keine Handelsprojekte</h3>
<p style="text-align: left;">Die Entwickler und Betreiber von EKZ sind keine Handelsunternehmen und haben vom Handel auch keine Ahnung. Sie sind Immobilien-Entwickler. Es werden unter teilweise hohem Kapitaleinsatz Projekte umgesetzt, die eine gewisse Mindestrendite erwirtschaften müssen um überhaupt angegangen zu werden. Der hohe Kapitalbedarf, und die damit verbuindenen laufenden Fremdkapitalkosten, schrauben die benötigten Erträge weiter in die Höhe. In der Immobilienbranche gibt es immer noch genug Alternativen, auch wenn die aktuelle Krise die Erwartungshaltung wohl etwas gedrückt haben dürfte.</p>
<p style="text-align: left;">Das bedeutet aber, dass sich Projekte unterhalb einer gewissen Größe aus Sicht der Immobilien-Unternehmen gar nicht rentieren. 20.000m2 sind da schon eine relativ kleine Fläche, darunter geht sicher gar nix. (Zum Vergleich: ein normaler Billa benötigt ca 750m2, eine H&amp;M-Filiale ca 2.500m2).</p>
<p style="text-align: left;">Im Standard-Artikel wird vom EKZ-Betreiber richtig erwähnt:</p>
<blockquote style="text-align: left;"><p>&#8220;Wir lenken die Kaufkraft um&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Um diese Größenordnung am Leben erhalten zu können müssen gewaltige Kaufkraftströme &#8211; auch innerhalb der Stadt &#8211; umgelenkt werden. Die Probleme der Nahversorgung sind aber keine Probleme der großen innerstädtischen Einkaufsmeilen, sondern der nachrangigen Einkaufsstraßen und der Grätzl. Innerstädtische Kaufkraftmagnete führen zur weiteren Verödung dieser dezentralen Lagen und damit zu einer Verschlechterung der Nahversorgung in weiten Teilen des Stadt.</p>
<h3 style="text-align: left;">Nahversorgung ist Stadtbildpflege</h3>
<div class="mceTemp" style="float: left; margin-right:10px;">
<dl class="wp-caption alignnone" style="width: 214px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://politikblog.at/wp-content/uploads/2009/04/cca-bauteil11.jpg" target="_blank"><img style="border: 0pt none;" title="Citiy Center Amstetten (c) CCA / Lechner" src="http://politikblog.at/wp-content/uploads/2009/04/cca-bauteil1-thumb1.jpg" border="0" alt="Citiy Center Amstetten (c) CCA / Lechner" width="204" height="145" align="left" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Citiy Center Amstetten (c) CCA / Lechner</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: left;">Was würden die Menschen sagen, käme ein großer internationaler Agrar-Riese (Monsanto?) nach Österreich mit dem Ziel mitten im Steirischen Apfelanbaugebiet oder in der Wachau großfläche monokulturelle Agrarwirtschaft zu betreiben. Die Zerstörung der Kulturlandschaft wäre wahrscheinlich eines der harmloseren Entrüstungsargumente dagegen &#8211; und das zu recht!</p>
<p style="text-align: left;">Warum passiert das nie wenn es um gewachsenen innerstädtische Strukturen geht? Warum wird von SPÖ und ÖVP-Bürgermeistern wohlwollend hingenommen, dass ganze &#8220;Landstriche&#8221; veröden und das Leben vollends von der Straße vertrieben wird. abgeschlossene Glasfassaden mit großzügigen Garageneinfahrten bringen das Leben nicht auf die Straße &#8211; sondern sorgen für eine weitere Verödung!</p>
<div style="clear:both;"></div>
<h3 style="text-align: left;">Nahversorgung ist kleinteilig</h3>
<p style="text-align: left;">Groß und groß gesellt sich gern, auch im Handel. Nicht umsonst sehen die geschäftsstrukturen der Einkaufszentren und Fachmarktzentren alle gleich aus. Erstens sind die Mieten substantiell höher als in herkömmlichen Erdgeschossgeschäften in dezentraler Lage. Zweitens sind auch die verfügbaren Flächen auf größere Geschäfte ausgeleget und nicht auf die kleinen EinzelhändlerInnen. Und Drittens sind alle Geschäfte gezwungen die gemeinsamen Öffnungszeiten vollständig umzusetzen. Seit der Erhöhung der maximalen Wochenstunden ist das für kleinere HändlerInnen endgültig unmöglich geworden, Geschäfte ohne ein Heer an Angestellten zu betreiben. Das ist aber für viele kleine Geschäft finanziell einfach nicht drinnen. EKZ führen zu Konzentrationsprozessen im Handel, egal ob sie in der Stadt stehen oder außerhalb.</p>
<p style="text-align: left;">Markus Rathmayr</p>
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		<title>Das Einkaufszentrum Stadioncenter in der Krise?</title>
		<link>http://politikblog.at/2009/03/10/das-einkaufszentrum-stadioncenter-in-der-krise.html</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 10:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Rathmayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der 2. Bezirk]]></category>
		<category><![CDATA[Nahversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://politikblog.at/2009/03/10/das-einkaufszentrum-stadioncenter-in-der-krise.html</guid>
		<description><![CDATA[Die Indizien häufen sich, dass das Stadioncenter ganz gehörig in der Krise steckt. Es würde mich nicht wundern wenn wir bald einen ähnlichen Fall erleben werden wir es der 3. Bezirk mit seinem Gasometer-EKZ erleben musste. Wie ich darauf komme? Leere Geschäfte: Zum einen der rein subjektive Eindruck. Selbst an den Einkaufssamstagen vor Weihnachten herrschte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Indizien häufen sich, dass das Stadioncenter ganz gehörig in der Krise steckt. Es würde mich nicht wundern wenn wir bald einen ähnlichen Fall erleben werden wir es der 3. Bezirk mit seinem Gasometer-EKZ erleben musste. Wie ich darauf komme?</p>
<ol>
<li><strong>Leere Geschäfte:</strong> Zum einen der rein subjektive Eindruck. Selbst an den Einkaufssamstagen vor Weihnachten herrschte im Stadioncenter ruhige Gelassenheit.</li>
<li><strong>Aggresive Verkaufsförderung:</strong> Wer schon mal mit den großen Ketten über Gutscheinaktionen verhandelt hat &#8211; so wie ich &#8211; weiß wie schwer es ist überhaupt eine Zusage zu einer Beteiligung in einem allgemeinen Gutscheinheft zu verhandeln.Im Stadioncenter werden solche Gutscheine in ungeheurer Frequenz auf den Markt geworfen und die angebotenen Rabatte sind teilweise unüblich für die großen Ketten. Das lässt Rückschlüsse auf die Umsatzsituation zu, die gänzlich unter den Erwartungen liegen dürfte.</li>
<li><strong>Anzahl an VerkäuferInnen: </strong>Es gibt angeblich Beschwerden darüber, dass VerkäuferInnen das Geschäft nicht verlassen können um auf die Toilette zu gehen, da diese nicht verschließbar sind. Aufgrund der geringen KundInnen-Frequenz ist teilweise nur ein/e VerkäuferIn notwendig. Diese kann das Geschäft während der gesamten Öffungsdauer nicht verlassen.</li>
</ol>
<p>Das alles sind natürlich nur Indizien und Mutmaßungen und es kann natürlich auch ganz anders sein!</p>
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